B-Waffen: Der Kampf(?)-Einsatz

Florfliegen oder Marienkäfer? Nach längerem ziellosen Überlegen und einem Blick aufs Thermometer und die regionale Wettervorhersage hatte ich mich für die grünen Elfen entschieden, bzw. für Ihre Larven. Mein Balkon soll zur Florfliegenkinderstube werden, auf dass die Kleinen sich an den Blattläusen gütlich tun und dabei wachsen und gedeihen.

Die Bestellung ist schnell geklickt und einen Tag später liegen sie im Briefkasten. Angeblich 150 kleine Larven, und ich meine wirklich klein. In einer Pappwabe. SEHR unspektakulär.

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Im Sinne dieses Blogbeitrags wären Marienkäverlarven die bessere Wahl gewesen, die machen auf dem Foto mehr her, schon weil sie größer sind. Aber angeblich sind die Florfliegenkinder nicht so temperaturempfindlich. Nun habe ich sie bei eher unkuscheligen 15 Grad auf dem windigen Balkon zwischen Koriandergrün, Oregano und Minzblätter gesetzt, also aus ihrer Pappwabe geschüttelt. Ein paar davon, abzählbar wenige, waren auch sichtbar lebendig. Vielleicht sind die anderen nur schüchtern. Der Beipackzettel verweist auf die Nachtaktivität.

Die Wabe ist mittlerweile durchgeweicht und entsorgt. Aber ich zweifle doch etwas am Sinn der Aktion. Wenigstens das Füllen des Insektenhotels mit dem Beutegut des Waldspaziergangs hat Spaß gemacht. Mal sehen, ob da jemand einzieht. Und ich halte demnächst doch noch Ausschau nach den Marienkäferlarven.

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