Tag 2 – Ruhrpottidylle

Hm ja. Wie um zu beweisen, dass auch am Rand des Ruhrgebiets noch Ruhrgebiet ist. Klischee mit blauem Himmel über der Ruhr? Nein, die Ruhr haben wir gestern Abend für längere Zeit zum letzten Mal gesehen, hier ist die Lippe. Und an der Lippe ein Campingplatz.

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Nicht schön, aber der einzige weit und breit, und irgendwo muss der Strom ja herkommen (dazu später noch mal mehr).  Die Autobahn ist noch nicht mal mit im Bild. Die Kaninchen – auch nicht im Bild – finden’s trotzdem gut hier, sie gedeihen prächtig. Die sind vermutlich im entscheidenden Frequenzbereich schon taub. Von Geburt an. Hier lebt eine besondere Unterart des autobahnrauschentauben ostwestfälischen Riesenwildkaninchens, das sich in Ko-Evolution mit dem Ostwestfälischen Dauercamper entwickelt hat. Als Kaninchen kann man die Kühltürme auch besser ausblenden, indem man einfach hinter die Hecke hoppelt. Der Dauercamper hat dafür einen besonders flachen Liegestuhl. Der nomadische Zeltcamper spürt intuitiv, dass er hier nicht hingehört, und zieht im Morgengrauen weiter gen Nordosten.

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